Bundesliga-Tabellen 2011-2016

Der Trend Zahlen zu visualisieren scheint noch nicht im Sportteil großer Zeitungen angekommen zu sein, da nahezu alle Redaktionen ihren Lesern nur langweilige Zahlentabellen präsentiert. Es werden lediglich bestimmte Plätze der Tabelle (Champions-League, Europa-League, Absteiger) farblich hervorgehoben, aber die Zahlen selbst werden nicht visualisiert. Stärken oder Schwächen von Mannschaften sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Auch die aktuelle Form der Teams ist nicht sichtbar, wenn nur die Heim- oder Auswärtsbilanz in der Summe angegeben wird. Nachfolgend eine Bundesliga-Tabelle mit grafischer Heim- und Auswärtsbilanz und Darstellung der einzelnen Spieltage anhand von Symbolen für Heimsieg und Unentschieden (Quadrat) bzw. Auswärtssieg und Auswärtsunentschieden (Kreis). Die Diagramme sind unter Bundesliga-Tabelle noch ausführlicher beschrieben.



Fußball-Bundesliga-Tabelle: Saison 2015-2016


Fußball Bundesliga



Fußball-Bundesliga-Tabelle: Saison 2014-2015


Saison 2015




Bundesliga-Tabelle: Saison 2013-2014


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Neben der Darstellung einzelner Mannschaften sind auch Entwicklungen von Ergebnissen nach Spieltag interessant, z.B. Heim-/Auswärtssiege/Unentschieden mit Durchschnittswert und Normalverteilung, die anzeigt welcher Wert am häufigsten vorkommt (muss nicht der Durchschnittswert sein).

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Fazit: weniger Untentschieden (ein Unentschieden gab es mit 12-mal am häufigsten) als in den beiden Jahren davor, dafür mehr Heimsiege.



Bundesliga-Tabelle: Saison 2012-2013


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Bundesliga-Tabelle: Saison 2011-2012


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Warum es schwer ist einen ganzen Spieltag richtig zu tippen

Obwohl die obigen Grafiken einen guten und schnellen Überblick über die Heim- und Auswärtsstärke der Bundesliga-Mannschaften geben, ist es nicht empfehlenswert diese uneingeschränkt für das reale Tippen zu verwenden. Die prozentuale Bilanz mit Angabe des Trends (letzte 6 Spieltage) berücksichtigt zwar die aktuelle Entwicklung, die Probleme beim Tippen liegen aber woanders. Es sind die Schwankungen beim Erzielen der Siege, Remis und Niederlagen, die durch die unregelmäßige Natur, das korrekte Tippen von mehr als fünf Spielen schwierig machen. Selbst wenn man systematisch vorgeht und sich die individuellen Schwankungen einer Mannschaft unter Berücksichtigung des Tabellenplatzes ansieht, mag das die Trefferquote bei einzelnen Paarungen erhöhen, insgesamt ist man aber noch weit davon entfernt den ganzen Spieltag korrekt zu tippen. Auch die Zeiträume mit stärkeren oder schwächeren Phasen eines Teams sind schwer abzuschätzen, da sie zu unregelmäßig anfallen, obwohl es hier deutliche Unterschiede zwischen Top- und Flopteams gibt.

Ein Problem für den Tipper sind auch die kleineren und mittleren Überraschungen, die es an jedem Spieltag gibt. Das häufige Vorkommen macht die Sicherheitsstrategie bei der nur die erwarteten Ergebnisse getippt werden, wenig erfolgreich. Wer aber grundsätzlich zwei bis drei kleinere Überaschungen einstreut, hat das Problem die Paarungen mit den Überraschungen richtig zu treffen. Leider passieren diese oft woanders als man denkt.

Neben Statistiken oder Grafiken bleibt noch das Bauchgefühl. Leider bleibt hier wie bei den Überraschungen das Auswahlproblem bei welchen Spielen man sich auf das Bauchgefühl verläßt und bei welchen Paarungen man auf die Statistik hört. Das Tippen ganzer Spieltag ist somit schwieriger als es erscheint und es ist nicht empfehlenswert mehr als Minibeträge auf sowas zu setzen.